Wat Tam Wua our litle Paradise

 

 

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images-3.jpegDer Busfahrer setzte uns direkt vor den Klostermauern ab. Ich kannteWat Tam Wua gut. Als Laie war ich oft zum Meditieren hier gewesen. Es ist eines der schönsten Klöster, das ich kenne. Umgeben von steil abfallenden Felswänden, liegt es sehr geschützt in einem kleinen Tal.

2016-02-04-10-30-49-55821102.jpegTam Wua gleicht einem Holiday Resort mit palmengesäumten Wegen, Golfrasen, Teichen mit Springbrunnen etc. Der Abt legt besonderen Wert darauf, eine relaxte Atmosphäre für die vielen Backpacker zu schaffen, die hier Abstand von dem Trubel in den Touristenzentren suchen. Ca. 80 % der meditierenden sind Westler. Gelehrt wird auf Englisch und in einer Weise, die auch Nicht-Buddhisten gut verstehen können. Es gibt einige Höhlen und viele stille Plätze für die Meditation. Schaut euch doch mal die Webseite an.

Im letzten Juni war ich für eine Woche in Tam Wua. Zu der Zeit war ich 2016-02-04-10-30-34-302803933.jpegder einzig Mönch im Kloster, der fließend Englisch sprach. Ca. 60 Backpacker aus aller Welt waren gekommen, um Meditation zu erlernen. So hat mich der Abt kurzerhand als Meditationslehrer eingespannt. Anstatt einem stillen Retreat in einer der Höhlen, gab es dann 7 Tage Meditationsprogramm.

 

20151222_162230.jpgDieses Mal war ich wirklich nur für meine eigene Praxis gekommen. Deshalb besuchten wir Wat Tam Wua nur kurz, zollten dem Abt Respekt und ließen uns unweit vom Kloster auf einem Reisfeld nieder. Überall in Thailand stehen kleine Bambushütten auf den Feldern, die den Bauern Schutz vor Regen und Sonne bieten. Mönche auf Tudong-Wanderschaft sind herzlich eingeladen, diese nach Belieben zu nutzen. die Bauern, denen die Hütte und das Feld gehörten, kamen uns täglich besuchen.

20151229_082111.jpgWir spendeten ihnen unser übrig gebliebenes Essen, was easy ausreichte, um 5 Arbeitern ein üppiges Mahl zu bescheren. Sie versorgten uns im Gegenzug mit Kleinigkeiten wie Seife, Batterien (für Taschenlampe) usw. Eine herrliche Symbiose.

20151222_135138.jpgWir richteten uns gemütlich ein und genossen die wunderschöne Natur. Die Nächte waren etwas kühl, aber am Tag schien die Bergsonne vom klaren Himmel und wärmte unser kleines Tal auf angenehme 25°. Das waren ideale Bedingungen für die Meditation. Unser Tag begann früh mit der ersten Sitzung um 3.00 – 5.30 Uhr. Dann machten wir uns auf ins nahe gelegene Dorf, um unsere Essensspenden zu sammeln (Pindapata). Die 

20151222_162124.jpgDorfbewohner freuten sich über den seltenen Besuch eines Farang-Bhikkus und verwöhnten uns täglich mit thailändischen Spezialitäten. Unsere Schalen waren bis zum Rand angefüllt mit Reis, verschiedenen Currys und Früchten. Ausreichend für uns und die Bauern, die täglich zu Besuch kamen.

 

20151222_164026.jpgNachdem wir gegessen hatten, war es meist erst 9 Uhr. Außer einem Bad im Fluss gab es nichts Weiteres zu tun, als die Seele baumeln zu lassen und tiefer in die Stille zu gehen. Das einfache Leben in der Natur bringt den Geist ganz von alleine zur Ruhe. 20151222_163453.jpgEs gibt kaum etwas, das die Sinne reizt und den Geist aufwühlt. Die Schönheit der Natur hilft zudem, die nötige Freude und Energie zu erzeugen, um die Meditationspraxis aufrecht zu erhalten.

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Fast alle Kruba Ajahs (bekannte erleuchtete Lehrer) Thailands haben die meiste Zeit ihres Lebens auf diese simple Weise in der Natur gelebt und das aus gutem Grund.

 

Wir verbrachten eine knappe Woche in dem Tam-Wua-Valley, bevor wir uns wieder auf Tudong-Wanderschaft begaben.

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