Pai the hippie paradise

 

Pai the hippie Paradise

Die kommenden Tage zogen wir von einer Höhle zur anderen, bis wir in Pai ankamen. Die Pai-Ebene ist das touristische Zentrum der Region. Umringt von Bergketten ist es eine malerische Hochebene. Es liegt ca. 3 Std. von Chiang Mai entfernt. Noch vor einigen Jahren war Pai ein kleines Hippie-Dorf. Damals gab es kaum Touristen hier, so konnten es sich die Flower-Power-Aussteiger richtig gut gehen lassen. Die Ebene hat viel zu bieten. Reine Natur, Wasserfälle, kleine Tempel mit grandiosem Ausblick und ein hervorragendes Klima.

20151228_172847.jpgAls der Backpackerstrom wuchs, wurde Pai zum Mode-Hippie-Dorf. Überall schossen Resorts im Hippiestyle aus dem Boden. Ich muss ja zugeben, dass mich dieser Ort als Laie schon sehr angezogen hat. Relaxed in der Hängematte vor der Bambushütte liegen, in die Berge schauen und die Seele baumeln lassen. Dafür kommen mittlerweile hunderte von Backpacker nach Pai. Überall sieht man sie mit ihren Motorrädern durch die Ebene flitzen. Zum nächsten Wasserfall, Elefantencamp oder zu einer der vielen neuen Erdbeerfarmen.Mittendrin Tejapala und Mokkhita in ihrer Hütte auf dem Gemüsefeld. Der Platz war wunderschön!

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Wir wären sicher noch eine ganze Weile hier geblieben, hätten wir nicht mein Visum verlängern müssen. Ja, auch einen freiheitsliebenden Thudong-Mönch, holt irgendwann die Bürokratie ein. Mein Visum lief so langsam aus und mit dem Pindapata (Spendengang) vor dem Immigration-Office hätte es sicher nicht so gut geklappt. Darum musste ich mich nach Unterstützung eines Klosters umschauen.

20151229_082123.jpgEin Bruder aus Chiang Rai (ca.300 km entfernt), bot mir seine Hilfe an. So machten wir uns kurzerhand auf den Weg in die Big-City. Wir wanderten einfach ins Blaue hinein. Wir waren gerade aus Pai raus, als auch schon ein Jeep anhielt, um uns nach Chiang Mai mitzunehmen. Nach etwa 4 Stunden, erreichten wir den Busbahnhof in Chiang Mai. Dort standen wir still vor dem Ticket-Office der Busgesellschaft. Nach ca. 5 Min. kam der Manager auf uns zu und fragte uns, was wir möchten. Wir erzählten ihm, dass wir nach Chiang Rai müssen, um mein Visum zu verlängern. Er nahm unsere Reisepässe mit ins Büro, buchte uns für den 18-Uhr- Bus ein und  „off we go“.
Am späten Abend kamen wir in Chiang Rai an, wo ein Fahrer vom Kloster schon auf uns wartete. Puh, das war ein langer Tag und ein sehr weiter Weg für zwei „hauslose“ Wandermönche.

Das nächste Abenteuer sollte nicht lange auf sich warten lassen. Überaschung in Chiang Rai…

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