Hilfe für Myanmar

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Mein Plan war schon seit Monaten, nach einiger Zeit in Thailand wieder nach Burma zu reisen. Freunde aus der Schweiz hatten in den Sagain Hills, im Norden Myanmars, ein NGO-Projekt aufgebaut. Sie unterstützen eine Klosterschule mit 2500 Kinder-Mönchen und Nonnen. Viele der Novizen sind Waisenkinder, die ihre Eltern z. B. bei einem der verheerenden Überschwemmungen oder durch das Militär verloren haben. Andere stammen von sehr armen Familien, die ihre Kinder nicht ernähren können. Die Eltern geben Ihre Kinder in die Obhut der Schule, in Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die Klosterschule kümmert sich um die Kinder. Sie erhalten alles, was sie fürs Leben benötigen. Essen, Unterkunft, Kleidung und Bildung. Auch medizinisch werden sie so gut es geht versorgt. Das Problem ist, dass für all die Kinder nicht ausreichend Platz da ist. Das Gelände ist wie in vielen dieser Klöster vermüllt und somit eine potentielle Keimquelle. Viele Kinder haben Hautkrankheiten, Durchfall und andere Hygiene-bedingte Erkrankungen.

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Meine Schweizer Freunde haben drei Monate in der Klosterschule Aung-Myae-oo verbracht und Einiges bewirken können. Eine große Reinigungsaktion, Hygienekurse, Errichtung einer kleinen Medical-Station und Englischunterricht sind nur einige der vielen Projekte, die sie umgesetzt haben. Ende 2015 mussten sie wieder zurück in die Schweiz; Veronica hat am 30. Dezember ihren Sohn geboren.

cropped-dsc_7230.jpegEs war schon einige Monate mein Plan, ihre Arbeit in Aung-Myae-oo weiterzuführen. Es gibt weiterhin viel zu tun in dem Novizenkloster. Neben der Verbesserung von medizinischer Versorgung, Hygiene und dem Englischunterricht, steht ein Großprojekt an. Der Bau von zwei neuen Gebäuden. Ein Wohn- und ein Schulhaus ist dringend notwendig.

Wir stehen kurz davor, eine große Spende von verschiedenen Hilfs-Fonds aus Südamerika, Italien und der Schweiz zu erhalten. Dafür brauchen wir jedoch genaue Baupläne, einen Kostenvoranschlag und jemanden vor Ort, der das Ganze in Bewegung setzen kann. Ich habe einige Freunde in Burma, die uns dabei sehr weiterhelfen können. Eine hilfsbereite Nonnen, die unweit der Schule wohnen. Ein Bruder, der ehemals als Architekt arbeitete und seine Fähigkeiten jetzt einsetzt, um Klöstern zu helfen und ein Team von Ingenieuren, die in Yangon Hochhäuser bauen. Alle haben bereits ihre Hilfe angeboten. Um das Projekt zu koordinieren, muss ich allerdings selber vor Ort sein.

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Ich war jedoch ohne Geld nach Thailand gekommen und vollkommen auf mein gutes Karma angewiesen. Wann mich mein Weg nach Myanmar führen sollte, war also noch offen. Bisher war ich fast wie auf Wolken geschwebt und das sollte noch eine Weile so bleiben. Ich erzählte Ajahn Mo (ein Bruder aus dem Ang-Thong-Kloster) von meinen Plänen. So ein Zufall aber auch, seine Familie hatte Ende Januar eine Pilgerreise zu genau der Stadt geplant, in der die Klosterschule liegt. Es sollte ein 5-Tage-Trip werden, mit Ausflug in ein Pa-Auk-Kloster in den Bergen, um eine große Spende zu geben. Er lud mich spontan auf den Trip ein. Seine Schwester buchte das Flugticket für mich und ruck-zuck stand der Plan. Am 29. Januar geht mein Flieger ins „Goldene Land“ und am 2. Februar haben wir das erste Treffen mit meiner kleinen Hilfstruppe in Aung-Myae-oo

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Für mehr Infos über die Klosterschule schaut doch mal auf unserer Aung Myae oo Webseite vorbei.

infos zur HEFT Foundation dem Förderverein in der Schweiz findest Du HIER

 

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